Tango Argentino

Ich gebe Einführungen in den Tango Argentino und Training für Einzelpersonen, Paare oder auch Gruppen. Inhalt sind grundlegende Technik, Body-Awareness, Musikalität. Zudem integriere ich einzelne Bewegungselemente oder Interaktionsübungen bei Interesse gerne in Workshops.

Beispielsweise bietet sich Tango zur körperlichen Erfahrung von Führen und Folgen an. Auch in der Vielgestaltigkeit des Tango, der sich in einer beständigen Entwicklung befindet, gibt es unterschiedliche kontext- und zeitgeistabhängige Führungsmodelle. Tango eignet sich als Paradigma für Führen, Folgen und Kooperation aufgrund seines improvisierten Charakters, mit der Erfordernis eines guten Verstehens des Partners oder der Partnerin.

Nach über 10 Jahren eigener Praxis begreife ich Tango für mich als Form aktiver Meditation, die über die Jahre zu besserer Selbstwahrnehmung und Zufriedenheit beiträgt.

Für die Wirksamkeit z. B. bei Depression, bei Parkinson oder als Demenzprophylaxe gibt es wissenschaftliche Belege und Tango weist gegenüber rein meditativen achtsamkeitsbasierten Verfahren (bei Depression) Vorteile auf. Tango ist mehr aber auch die ideale Wellnessaktivität, alles was als gut für die lebenslange Gesundheit befunden wurde kommt hier zusammen: Achtsamkeit, Bewegung, Soziale Interaktion, Körperkontakt. Selbst hinsichtlich der Ernährung ist festzustellen: Tango motiviert zu geringem Alkoholkonsum, nirgends spürt man den Einfluss von Alkohol auf das Koordinationsvermögen so sehr: Don’t Drink and Dance.

Für Gruppen oder Teams, im Rahmen von Führungskräftetrainings (oder anderen, nach individuellen Wünschen gestalteten Workshops) biete ich Übungen und einfache Schrittfolgen zur körperlichen Erfahrung von Führen und Folgen an. Dafür ist die Bereitschaft zu Körperkontakt in einer offenen, d. h. nicht engen Tanzhaltung, unabhängig vom Geschlecht der/des Tanzpartners/in erforderlich.